Warum Thailand?

Willkommen in Thailand

Das frühere Siam befindet sich ca. 10.000 km entfernt von Mitteleuropa in Südostasien.

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 2.000 km bei einer Gesamtfläche von 514.000 km².

Bei ca. 60 Millionen Gesamtbevölkerung, die in 75 Provinzen leben, zählt allein Bangkok 10 Millionen Menschen (offiziell).

Thailand grenzt an Burma, Kambodia, Laos, Malaysia sowie den indischen Ozean und an das Südchinesische Meer.

In Thailand in der brodelnden Megacity Bangkok begegnen Ihnen auf Schritt und Tritt die knatternden Tuk-Tuks oder prunkvoll goldglänzende Tempel, lächelnde Buddhas, üppiger Dschungel und Strandleben in seiner facettenreichen Vielfalt.

Thailand ist ein wunderschönes Land, in dem Ihnen überall Menschen mit einem freundlichen Gesicht begegnen - das Land des Lächelns. Natürliche Fröhlichkeit und ein großer Respekt vor allen älteren Menschen sind tief in der Tradition des Landes verwurzelt.

Individuelle Betreuung

Demenzkranke haben einen enormen Bewegungsdrang, sie brauchen viel Beschäftigung, es muss immer was „laufen“, im wahrsten Sinne des Wortes. Diesem Betreuungsaufwand könnte ein pflegender Angehöriger nur leisten, wenn er neben seinem Betreuten eine Reinigungshilfe, einen Koch, einen Gärtner und einen persönlichen Diener beschäftigt, keine weiteren Angehörigen hat und seine persönlichen Hobbys und Interessen komplett aufgibt.

Das ist natürlich unrealistisch, aber die optimale Pflege für Demenzkranke, eine individuelle Betreuung rund um die Uhr. Diese Pflege können Sie Ihrem Angehörigen in Thailand zukommen lassen. Denn hier übernimmt diese Aufgabe ausgebildetes Betreuungspersonal.

Pflege zwischen Tradition und Motivation

In Thailand gibt es fast keine Pflegeheime, die Betreuung pflegebedürftiger und demenzkranker Angehöriger wird im Familienverbund geleistet. So kommt es, dass die Thailänder bereits als kleine Kinder in die Pflege ihrer Angehörigen integriert werden. Ein natürlicher und respektvoller Umgang mit dem Erkrankten ist die Folge.

In Europa neigt man zum Herausnehmen der Dementen aus der Gesellschaft, entweder im Heim als Gruppe Demenzkranker unter sich oder zu Hause im Rahmen einer sehr kleinen, oft sehr isolierten Familie. In Thailand sind Demenzkranke natürlicher Teil der Gesellschaft und als solcher integriert. Dies ist auch wichtig für Sie als demenzkranker Urlauber. Es gibt niemanden, der sich wundert, demente Menschen in einer Hotelanlage zu sehen.

Kommunikation im Ausland

Die Kommunikation mit Ausländern stellt auch für junge Menschen oft eine Herausforderung, aber auch einen großen Spaß dar. Es wird mit Händen und Füßen kommuniziert. Auch wenn der Gesprächspartner über gute Deutschkenntnisse verfügt, stoßen diese irgendwann an ihre Grenzen (z.B. Dialekt, Umgangssprache). Der Demenzkranke hat hier die Chance, diese in Deutschland nicht benötigten Kommunikationsmittel wieder einzusetzen, er ist dazu sogar gezwungen, denn sein thailändischer Betreuer hat Zeit und Motivation, sich nur mit ihm zu beschäftigen, ihm zuzuhören, einfach nur bei ihm zu sein.

Genau hier liegt ein zweiter Vorteil von Sprachbarrieren. Ein pflegender Angehöriger versteht den Betroffenen (mitunter auch falsch). Der thailändische Betreuer erkennt zwar die Stimmungslage (z.B. aggressiv), bezieht aber das, was der Demente in einer solchen Situation sagt, nicht unmittelbar auf sich, kann daher gelassen reagieren und auf die Situation eingehen, den Alzheimererkrankten z.B. an die Hand nehmen und mit ihm spazieren gehen. Es entstehen neue Kommunikationsformen.

Eine Frage des Geldes

Ein wichtiger Punkt bei der Rund-um-die-Uhr-Betreuung sind die Finanzen. In Europa ist ein solcher Urlaub für die wenigsten Pflegebedürftigen finanzierbar. Erfahren Sie mehr zum Thema Urlaubsfinanzierung!